Waldbaden hab ich vor

Einfallslos in letzter Zeit. Irgendwie ist die Laune auch im Keller und die Decke fällt mir auf den Kopf. Überlege mir, wenn das Wetter wieder etwas besser ist, raus in die Natur zu flüchten. Vielleicht mach ich es wie die Japaner und betreibe Waldbaden. Früher war ich oft draußen in der Natur unterwegs. Als Kind konnte man mit Freunden den Wald erkunden und Abenteuer erleben.

Man trank eiskaltes Wasser aus Bächen und machte sich keine Sorgen um mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Heute glaub wäre es nicht mehr so unbeschwert möglich. Wir hatten im Wald sogar ein Wildschwein und Reh-Gehege. Manchmal roch der Wald und die Gehege so richtig intensiv nach Natur, wenn es geregnet hat zum Beispiel.

Einige Ecken des Waldes kannte man fast auswendig. Es war auch nicht so gefährlich von kranken Bäumen erschlagen zu werden. Dennoch verletzte man sich beim toben hin und wieder. Aufgeschlagene Knien, Kratzer und andere Wunden zog man sich halt automatisch zu. Gehörte dazu und mit etwas pusten war alles wieder gut.

Daher schreib ich mir jetzt auf meine To Do Liste Waldbaden auf, so schnell es das Wetter zulässt. Waldbaden tut gut, man kommt auf andere Ideen und es unterstützt auch die Gesundheit. Man kommt auf andere Gedanken, Ideen und bekommt mal den Geist etwas frei, zur Zeit verdammt wichtig. Wie gesagt wenn einem die Decke auf den Kopf fällt hilft es ein wenig aus der täglichen Routine auszubrechen, sonst kommt man sich wie bei täglich grüßt das Murmeltier vor 😉

In diesem Sinne, geht Waldbaden.

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