Waldbaden hab ich vor

Einfallslos in letzter Zeit. Irgendwie ist die Laune auch im Keller und die Decke fällt mir auf den Kopf. Überlege mir, wenn das Wetter wieder etwas besser ist, raus in die Natur zu flüchten. Vielleicht mach ich es wie die Japaner und betreibe Waldbaden. Früher war ich oft draußen in der Natur unterwegs. Als Kind konnte man mit Freunden den Wald erkunden und Abenteuer erleben.

Man trank eiskaltes Wasser aus Bächen und machte sich keine Sorgen um mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Heute glaub wäre es nicht mehr so unbeschwert möglich. Wir hatten im Wald sogar ein Wildschwein und Reh-Gehege. Manchmal roch der Wald und die Gehege so richtig intensiv nach Natur, wenn es geregnet hat zum Beispiel.

Einige Ecken des Waldes kannte man fast auswendig. Es war auch nicht so gefährlich von kranken Bäumen erschlagen zu werden. Dennoch verletzte man sich beim toben hin und wieder. Aufgeschlagene Knien, Kratzer und andere Wunden zog man sich halt automatisch zu. Gehörte dazu und mit etwas pusten war alles wieder gut.

Daher schreib ich mir jetzt auf meine To Do Liste Waldbaden auf, so schnell es das Wetter zulässt. Waldbaden tut gut, man kommt auf andere Ideen und es unterstützt auch die Gesundheit. Man kommt auf andere Gedanken, Ideen und bekommt mal den Geist etwas frei, zur Zeit verdammt wichtig. Wie gesagt wenn einem die Decke auf den Kopf fällt hilft es ein wenig aus der täglichen Routine auszubrechen, sonst kommt man sich wie bei täglich grüßt das Murmeltier vor 😉

In diesem Sinne, geht Waldbaden.

Wird das Kunst oder ich gar ein Künstler?

Dienstag, ich bin mal wieder ein Tag später dran als geplant. Montags wollte ich doch…. ach egal ich bin dann froh wenn ein Blogbeitrag in der Woche geschrieben werden kann. Verabschiede mich vom Montag als Veröffentlichungstag und schreibe wenn es passt.

In ca. einem Monat ist auch schon wieder ein Jahr um seit dem ich das Blog hier wiederbelebte. 1 Jahr Corona und so you know 🙁 bin gespannt wie lange ich mit den zweiten, dritten oder ist es gar nicht vierte Blog, ach keine Ahnung es waren ein paar.

Schreiben, ich glaube ich wiederhole mich, arbeitet in Arbeit aus 😉 auch wenn ich das Bloggen doch sehr mag und es vermisst habe. Nun ja man braucht halt ein wenig Motivation und früher waren es die Statistiken, die Besucher, die Kommentare aber Zeiten ändern sich und man ändert sich, somit motiviert jetzt halt was anderes.

Ich wollte außerdem ein anderes meiner alten Hobbys wieder aus dem Keller holen und mit dem malen anfangen. Ich konnte mich früher ein wenig für Kunst begeistert. Nein nicht so richtig Intensiv, nein einfach mal so etwas Farbe auf die Leinwand bringen, halt zum abschalten. Ich schiebe das jetzt schon wieder sehr lange vor mir her. Dabei stellte ich fest, dass der Laden, wo ich sonst die Farben, Pinsel, Keilrahmen und sonst einkaufe die ganze Zeit offen hatte, da Großhandel.

Gucken wir mal, erst muss ich doch etwas Platz schaffen, wo die Sachen gelagert werden könnten. So eine Staffelei ist ja auch nicht ohne. Platz kann man daher also immer gut gebrauchen. Falls ihr demnächst hier das ein oder andere Werk von mir entdeckt 😉 wisst ihr Bescheid das ich es endlich geschafft habe aus dem Trott auszubrechen.

Alter Falter wir werden älter

Jens, der Gute aus dem Atomlabor ;-), entführte mich die Tage mit diesem Blogbeitrag in die Vergangenheit. Ach ja, wie er schon schreibt, da merkt man erst Mal wie alt man(n) ist.

Habe ja selber schon hier kurz über meine Blogger Vergangenheit geschrieben gehabt. Das Video, was Jens präsentiert, ist verdammt sehenswert. Ich hab es mir in den letzten Tagen gleich mehrmals angesehen und angehört. Die Mucke, also die Musik in dem Video ist ein echter Ohrwurm.

Tempus fugit. Die Zeit rennt. Je älter man wird desto schneller scheinen einem die Tage zu vergehen. Eine subjektive Wahrnehmung die mit höheren alter eintritt, wie Studien belegen. Was passiert dann erst mit 50ig? Dann ist man aus dem Sonnensystem geflogen und kann den Warp Antrieb zünden! Oh ja ich freue mich, vielleicht auch nicht, den das zeigt auch einem die Zeit im Nachhinein. Erst mit genug Abstand kann man die Dinge aus vielen Perspektiven betrachten.

Apropos Zeit, Perspektiven und Betrachtung, da muss ich auch an meine Jugend zurückdenken. Projektwoche in der Schule. Fotografie Kurs den suchte ich mir aus. Warum, weil es einfach sehr spannend gewesen ist. Wir durften nämlich selber SW entwickeln. Ja nix digital und sofort verfügbar, nein in der Dunkelkammer stehen und selber Hand anlegen hieß die Devise.

Mit der Fotografie fängt man ein wenig die Zeit ein. Wer sich ein wenig mit der Zeit beschäftigt, merkt wie interessant und sehr facettenreich diese ist. Um einen Wissenschaftler zu zitieren 😉
Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen
Die Zeit kann sehr, sehr schön aber auch grausam sein. Machen wir das beste daraus.

Klar Schiff machen

Aufräumen ist ja so eine Sache. Als Kind hörte man das vielleicht ständig. Räum dein Zimmer auf! Zimmer waren meistens Ort des Chaos. Dabei ist aufräumen in letzter Zeit in Mode, wie man an der Frau Kondo sieht. Um das Thema aufräumen sind ganze Industrien entstanden.

Ordnung ist das halbe Leben. Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen. Selbst im Sprachgebrauch schlägt sich das Thema aufräumen nieder. Wie aber komm ich jetzt dazu über aufräumen zu schreiben? Die Claudia brachte mich heute durch ihren Blogbeitrag dazu etwas darüber nachzudenken und zu schreiben.

Aufräumen kann man spontan oder regelmäßig. Manche haben sich dafür auch einen Plan gemacht. Einige lassen aufräumen, weil sie keine Lust haben es zu tun und es sich leisten können. Aufräumen ist, so hab ich es bis jetzt erlebt, was nicht unbedingt den meisten Spaß macht. Eine lästige Pflicht die man einfach nur abarbeiten und abhaken möchte.

Mir geht es da glaub ich wie den meisten. Bis jetzt hab ich mir nie wirklich ernsthaft überlegt wie ich das ändern soll oder Spaß in die Sache bringen könnte, bis ich heute im Blog von Claudia darüber las. Faszinierend, wie Spock es sagen würde. Mit 20 Min täglich Ordnung halten. Klingt interessant und ich dachte darüber nach.

So sehr, was ungewöhnlich für mich ist, dass ich sogar diesen Blogbeitrag verfasse. Corona Pandemie. Dieses Jahr nutzten sehr viele Menschen die Zeit zum Aufräumen. Umzüge sind auch eine sehr gute Gelegenheit um aufzuräumen. Auf Dauer sind Umzüge dafür aber ein teures vergnügen 😉 also lieber nicht.

Es gibt sehr viele gute Gründe um aufzuräumen. Auch viele es nicht zu tun. Gründe dafür, sind gesellschaftlich meistens positiv angesehen. Gründe es nicht zu tun eher negativ behaftet. Es gibt Menschen denen es egal ist, wie aufgeräumt es ist. Es stört Sie einfach nicht. Einige sind körperlich oder seelisch dazu auch einfach nicht mehr in der Lage oder nur eingeschränkt dazu fähig.

Aufräumen ist also auch etwas sehr individuelles. Es gibt sogar zwänge aufräumen zu müssen. Ordnungswahn nennt man das glaub ich. Monk, aus der gleichnamigen Serie, hatte das 🙂 . Ich schmunzeln meistens, wenn ich jemanden sagen höre, mein innerer Monk rebelliert gerade.

Daher genug philosophiert und geschrieben. Schöne Woche und bis zum nächsten Blogbeitrag.