Blogbeitrag abgehakt

Ich hinke ein wenig hinterher. Wollte doch Montags jeweils einen Blogbeitrag veröffentlichen. In ein paar Stunden haben wir schon Mittwoch und fast hätte ich heute nicht mal angefangen zu schreiben.

Die Motivation ist nicht vorhanden. Wie schon erwähnt ist schreiben für mich eher Arbeit als vergnügen. In die Tasten hauen ist für mich aber deutlich einfacher, als wenn ich per Hand schreiben müsste. Ich kann halbwegs das Zehnfingersystem. Sollte es nicht laut aussprechen, aber habe das damals sogar noch auf Schreibmaschine gelernt. Daher kenne ich auch, warum es ein CC Feld in den E-Mail Programmen gibt 😉

Bis jetzt hab ich ohne Plan in die Tasten gehauen. Spontan Beiträge geschrieben und somit wie Ursprünglich gedacht das Blog verwendet. Überlege mir in Zukunft aber Notizen, für eventuelle Blogbeiträge, zu machen. Im laufe des Tages erwische ich mich dabei, wie ich hin und wieder denke, dass könnte ich doch für einen Blogbeitrag mir merken oder darüber sollte ich unbedingt mal etwas schreiben.

Etwas mehr Planung und Vorbereitung, so denke ich mir, wird ja nicht schaden. Wie macht ihr es so? Schreibt ihr drauf los oder bereitet ihr euch irgendwie vor? Bloggen nach Plan machen ja viele, wie ich das hin und wieder mitbekomme. Man sieht es auch dem Blogs dann an, es ist bzw. wirkt nicht so amateurhaft.

Hier wird es aber nicht so schnell professionell zu gehen. Soll ja ein privater Blog bleiben. Einfach just for fun schreiben will ich. Mal mehr fun mal weniger, weil artet bei mir in Arbeit aus 😉 . Daher, dass ich heute fast nicht mehr geschrieben habe, bin ich doch froh das wenigstens diese paar Zeilen es aufs „Papier“ schafften. Somit kann ich für diese Woche einen Haken machen, was es das Bloggen angeht.

Zeitreise in meine Blogger Vergangenheit

Wir alle sind Zeitreisende. Wir reisen alle in die Zukunft. In jeder Sekunde und Minute. Zeitreisen sind, laut Einstein, gut möglich. Als Science-Fiction Fan mag ich die Vorstellung.

Ich habe heute Abend auch eine Zeitreise unternommen. Nicht in die Zukunft, sondern in meine Blogger Vergangenheit. Ich bloggte schon sehr früh, als es hier in Deutschland noch gar nicht daran zu denken war, dass Blogger und Blogs so einen Erfolg haben würden.

Früher war alles anders 😉 und auch mit dem bloggen war es so. Man legte einfach los. Es ging meistens um privates. Es war damals so eine Art öffentliches Tagebuch schreiben. Vieles drehte sich halt um privates, alltägliches, erlebtes. Man teilte persönliches mit der Welt und man konnte sich mit der Blogger Welt „Blogosphäre“ vernetzen.

Dank der Kommentar und Trackback Funktion der Blogs ging das recht einfach und auch unkompliziert. Es machte einfach Spaß sich auszutauschen und in Kontakt zu treten.

So hat man sehr viele interessante Blogs gelesen und durch das Lesen auch sehr viel gelernt. Man hatte täglich neues entdeckt, erlebt und gelernt. Als Blogger legte man eine steile Lernkurve hin. Man musste ja sich um einiges kümmern. Wo kriegt man den Webspace her? Welche Blogsoftware gibt es und was sind die Vor und Nachteile der jeweiligen Systeme. Wie installiere ich die Software und bringe das ganze zum laufen?

Dabei halfen sich viele untereinander. Informationen, wie sie heute reichlich im Netz zu finden sind, gab es nicht in diesem Umfang. YouTube und Lernvideos zu diesem Thema waren nicht existent. Vieles war auch, wie man so schön sagt, Learning by Doing 🙂

In den ersten Jahren bloggte ich häufig. Ich eiferte den ein oder anderen, meiner Meinung, erfolgreichen Bloggern nach. Es motivierte mich sehr und die Statistik Zahlen, welche Woche für Woche, und Monat um Monat wuchsen, Erstrecht .

Schnell hatte ich mehrere Blogs gleichzeitig am laufen. Eines über dies, dass andere über jenes. Im laufe der Zeit wurden es eine Handvoll an der Zahl. Einige waren „erfolgreicher“ als die anderen und so konzentriere ich mich halt eher auf diese. Die anderen verschwanden dann in der Versenkung.

Obwohl meine Blogs von damals nicht mehr existieren, gibt es immer noch im World Wide Web einige Kopien meiner damaligen Blogs und Blogbeiträge. Ich unternahm also heute Abend eine Zeitreise in meine Blogger Vergangenheit.

Es war schon faszinierend zu sehen, was ich da so vor teilweise über 14 Jahren her, geschrieben habe. Erwischte mich heute Abend auch mehrmals dabei, wie ich über die Texte staunte, weil ich schon vergessen habe das ich diese schrieb. Außerdem stellte ich fest, dass im laufe meiner Zeit damals als Blogger, ich den ein oder anderen Weg, jetzt bekannter Persönlichkeiten kreuzte. Dazu vielleicht in einen der nächsten Blogbeiträge mehr.

Schwelgt ihr auch hin und wieder in der Vergangenheit?

Schnipp, schnapp, Haare ab

Schon in den zwanzigern, also in meinen zwanzigern, kriegte ich graue Haare. Ich wurde also schon recht früh in meinem Leben ein Silberrücken 😉 . Und ja es geht in diesem Beitrag über Haare. Haare zu Zeiten von Corona. Ich kann nicht zum Friseur. Das war auch letztes Jahr schon so. Was macht man(n) da? Wachsen lassen war kurz angedacht.

Irgendwann wachte ich morgens auf und sah wie Albert Einstein aus. Fehlte nur noch das ich die Zunge zeigte 😛 . Bad Hair day und so. Da ich nicht aus dem Haus brauchte, mich glücklich schätzte Tage keinen Menschen zu sehen bzw. die anderen Menschen hatten Glück mich nicht zu sehen, war eine Zeitlang noch alles gut.

Irgendwann mal aber war das Essen knapp und ich musste außer Haus, Jagen und so, also einkaufen. Mit der Frisur traute ich mich dann einmal in die raue Wildnis. Weitere Wochen vergingen und ich wurde meiner Frisur überdrüssig. Gut das ich einen Haar und Barttrimmer habe.

Ich machte dann schnipp und schnapp und da waren die Haare ab. Sich als Mann alleine die Haare zu schneiden geht in so einer Pandemie Zeit leichter als es bei Frauen der Fall ist. Beim ersten Mal hab ich mir die Haare so kurz geschnitten, dass ich beschloss beim nächsten Mal mir eine Glatze zu schneiden.

Gestern war es, nach Monaten, mal wieder soweit. Barttrimmer aus der Schublade geholt. Den Aufsatz abgemacht und mit viel Schwung und Elan durch die Haarpracht geschwungen. Den Bart gleich mit ab rasiert.

Ohne Bart sehe ich wie ein Milchbubi aus, um das hier mal zu erwähnen 🙂 . Jetzt sah ich nicht mehr aus wie Einstein oder Rapunzel. Das Projekt „Glatze“ war aber noch nicht abgeschlossen. Ich musste noch die Stoppeln los werden. Also investierte ich noch etwas Zeit und machte mich an die Nassrasur.

Jetzt sehe ich aus wie Meister Proper und könnte zum Kegeln gehen 🙂

Und wie geht ihr während der Pandemie mit der Frisur um?

Mindestens 52 Beiträge

Ich habe irgendwann gehört, dass was man am ersten Tag des neuen Jahres macht, macht man das Jahr intensiver, öfter und regelmäßiger.

Daher nutze ich jetzt die Zeit und schreibe diesen Blogbeitrag, in der Hoffnung das Blog hier dieses Jahr mit leben zu füllen.

Schreiben ist und war für mich immer Arbeit. Lesen dagegen dient mir zur Erholung. Ich habe im Dezember, seit langer Zeit mal wieder, ein Buch angefangen zu lesen. Und jetzt, am ersten Tag des neuen Jahres, fange ich mit dem schreiben an.

Mir ist immer noch nicht klar, wohin die Reise hier im Blog gehen soll. Es soll aber ein privates Blog bleiben, wo ich über Gott und die Welt schreibe. Möchte mich hier auch einfach mal auskotzen können.

Mein grober Plan ist es dieses Jahr hier mindestens 52 Blogbeiträge zu veröffentlichen. Also jede Woche mindestens einen Blogbeitrag. Ja es ist etwas ambitioniert. Wie gesagt, schreiben artet bei mir in Arbeit aus. Gucken wir mal, ob ich mein vorhaben durchhalten kann.

Daher bleibt am Ball und packt das Blog in eure Favoriten oder packt es gleich in euren Feedreader!