Heute ein wenig die Zeit gefunden um das Tamron 70-300 Objektiv zu testen. Da ich zum ersten mal ein solches Tele an meiner Kamera verwendet habe, war mir schon klar das die ersten Fotos nicht wirklich gut werden aber das es so schwierig wird, hätte ich nicht gedacht. Jetzt bin ich um ein paar Erfahrungen reicher und habe heute wieder sehr viel gelernt. So zum Beispiel, dass man eine sehr ruhige Hand braucht, wenn man Freihand im langen Telebereich (300mm) fotografiert und dabei etwas längere Verschlusszeiten wählt. Das kommt dabei raus wenn man zittert und die Verschlusszeit höher eingestellt ist. 
Um solche Probleme also schon vom Anfang an zu vermeiden sollte man ein Stativ verwenden. Hat man das nicht zur Hand oder will ohne fotografieren, muss man kürzere Verschlusszeiten wählen und hoffen das die Hand ruhig(er) genug ist um die Aufnahme nicht zu verwackeln. Mit viel Glück kommt dann schon etwas besseres dabei raus. Wie man sieht ist hier das Foto weniger verwackelt und durch die kürzere Verschlusszeit leider etwas dunkler geworden als das vorherige.
Bei sich nicht bewegenden Objekten hat man das Glück, dass man da auch mit etwas ungünstig gewählten Verschlusszeitens ein ruhigeres Foto machen kann, als das bei bewegten Objekten der Fall wäre
. Aber je mehr man fotografiert und sich mit den Sachen beschäftigt um so mehr lernt man.
Die Qualität des Tamron ist für mich persönlich noch ausreichend aber schlechter dürfte sie wirklich nicht sein. In Anbetracht der Tatsache, dass der Preis für so ein Objektiv sehr attraktiv ist, ist für gelegentliches Fotografieren ohne höhere Ansprüche an das Ergebnis, nichts an dem Objektiv meiner Meinung nach, auszusetzen. Hier noch die restlichen Aufnahmen des kleinen Tests.



Fotos direkt aus der Kamera, verkleinert auf 900×600 ohne weitere Nachbearbeitung.