Kulturhaupstadt Ruhr.2010

Geschrieben vonSteffiPosted in der Kategorie Ruhr.2010 am 06.02.2010

Jetzt ist es schon fast einen Monat her, seit auf Zeche Zollverein in Essen der offizielle Eröffnungsfestakt statt gefunden hat. Dort war vom 9. – 10. Januar “full house”. Zunächst fand im Schneetreiben auf der Tribüne auf Zollverein der Festakt statt, wo sich einige hohe Prominente bis hin zum Bundespräsidenten Herrn Köhler ein Stelldichein gaben, im Programm wurde das Ruhrgebiet gesanglich und tänzerisch erlebbar gemacht und zum Schluss sang Herbert Grönemeyer seine neue Ruhrgebietshymne “Komm zur Ruhr”. Anschließend war bis Sonntag Abend Programm auf Zollverein.

Es ist das erste Mal, dass ein ganzes Gebiet Kulturhauptstadt ist. Dass es ausgerechnet der Ballungsraum Ruhrgebiet geworden ist, freut mich besonders. Ich bin zwar nur zugezogen, finde aber, dass das Ruhrgebiet immer schlechter gemacht wird, als es wirklich ist und möchte deswegen mithelfen zu zeigen, wie schön das Ruhrgebiet ist. Der “Pott” ist nicht mehr der schwarze Fleck auf der Landkarte sondern hat sich in den letzten Jahren extrem gemausert, man hat die alten Zechen zu Kulturstätten umgewandelt, die Theaterlandschaft aufgebaut und das Ruhrgebiet ist grüner als je zu vor.

Da ich mich als Volunteer für Ruhr.2010 verpflichtet habe, werde ich hier öfters posten. Mein Highlight ist sicher die Stilllegung der A40 unter dem Motto “Stillleben A40″ am 18. Juli zwischen Duisburg und Dortmund. Auf ganzen 60 km kann man dann laufen, radeln oder an den Tischen an den Programmen teilnehmen.

Jede der 52 Städte im Ruhrgebiet (plus Essen als Dauergastgeber) wird eine Woche lang “Local Hero” sein und seine Stadt mit diversen Programmpunkten und Veranstaltungen vorstellen. Also verbindendes Element wird eine “Singsäule” von Stadt zu Stadt gefahren, die auf regen Besuch angewiesen ist.

Und auch so gibt es massig Programm “all over the Ruhr”. Einfach mal vorbei kommen, irgendwo ist immer was los!

Also: kommt doch einfach mal zur Ruhr!

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  • 20080212122257_img_0263
    An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter. Ein Foto wird meistens nur angeschaut - selten schaut man in es hinein. Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.
    Ansel Adams