Ampelmännchen-Papa tot
Bereits am letzten Wochenende verstarb Karl Peglau in Berlin.
Wer Karl Peglau ist fragt ihr?
Na der Papa der Ost-Ampelmännchen
Angeblich – 100%zig sicher ist es nicht bzw. er spricht nur von Entwürfen, die Ausführung lag bei seiner Sekretätin – hat Peglau 1961 die beiden beliebten Symbole für Gehen und Stehen im Osten entworfen.
Das erste Mal stand eine Ampel mit “seinen” Ampelmännchen 1969 an der Ecke Friedrichstraße / Unter den Linden in Ost-Berlin.
Früher lächelten die Figuren sogar und hatten Finger.
Heute gibt es vom Ostmännchen beinahe alles was das Herz begehrt, in männlich, weiblich, mit Knut und ohne, als Handtuch, Tasche, Flaschenöffner und – wie sollte es anders sein – als “normale” Ampel an den Straßen Ostberlins und im Ampelmännchenladen zum Preis von 250 Euro.
Karl Peglau wusste bestimmt nicht, welche Welle er mit seinen Entwürfen losgetreten würde. Ich bleibe immer ein Fan der Ost-Ampelmännchen und muss ihm deswegen zu ewigem Dank verpflichtet sein




Ich glaube, das Ost-Ampelmännchen wissen die Menschen in Ostdeutschland gar nicht so zu schätzen. Sie verstehen wahrscheinlich gar nicht, warum ihr altes Ampelmännchen zur Kultfigur geworden ist, ist ja “nur” ein Ampelmännchen.