Als ich heute Mittag zur Pause fuhr, tönte aus dem Radio bei EinsLive ein Hinweis zum Twittagessen.
Da ich ja nachwievor von der neuen Weltmacht “Twitter” nicht viel halte wurde ich hellhörig. Jetzt beinflusst Twitter schon unsere Mittagspause – wo man ja eigentlich mal abschalten soll von PC und Co.
Beim Twittagessen kann man sich zum Mittagessen oder ähnlichen Veranstaltungen verabreden. Twittagessen also von Twittern zum Mittagessen, aber nicht darüber oder währenddessen sondern nur, um sich zu finden. Auf der oben genannten Seite könnt ihr Euch verabreden.
Ich bevorzuge dann doch das Telefonat und die Mittagspause mit Kollegen oder Bekannten – anstatt mich über Twitter mit wildfremden Menschen zu verabreden. Was haltet ihr von der Sache?
Das ist jetzt wohl die modernere Form der Usertreffen. Man kann auch alles übertreiben. Ich bin sowieso vorsichtig mit Internetbekanntschaften; wer weiß, auf was man sich dann einlässt. Und sich hinter evtl noch ärgert, weil man seine Pause für Döspaddels verplempert hat.;-)
Von Twitter halte ich ebenso wenig. Allein der Informationsinhalt in nahezu 98% der Twitterblogs sind meist nur überflüssig oder gar nicht interessant. Mich wunderts nur, dass trotzdem grosses Interesse an dem Mist besteht. Dann wird das ganze Sozialkontakt nur noch virtuell stattfinden, so wie in Matrix oder Surrogates ablaufen.