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Werden Webhoster in Zukunft….

Seit Wochen geht mir ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf und zwar der, das Webhoster in Zukunft vielleicht nicht mehr notwendig sein werden. Wie man hört, bieten einige Internetanbieter schnelle DSL Zugänge an, die sowohl im Download als auch im Upload wahnsinnige Geschwindigkeiten erreichen. Da sind 20 bzw. sogar 100 Mbits im Angebot. Bei der Geschwindigkeit kann man sogar demnächst dann, mit gutem Hintergrundwissen, seinen eigenen Server von zu hause aus Hosten. Ich denke das es in naher Zukunft, ca. in 2 bis 3 Jahren, für viele Leute interessant sein könnte, einen eigenen Webserver zu Hause zu haben. Für Leute die sich schon ein wenig mit der Materie auskennen, liegt der Vorteil klar auf der Hand, man hat den Server unter Kontrolle bzw. kann diesen jederzeit vom Netz oder ans Netz nehmen/bringen und dank Flatrate und günstiger Hardware, kann man so kleine Projekte ohne größeren Aufwand starten.

Was glaubt ihr?

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Autor: Willi

Jahrgang 1978. Bloggt seit ca. 2005 vor sich hin. Star Trek Fan. Arbeitet im IT-Support. Interessiert sich für die IT und für sonstiges Technisches Zeug. Fotografiert ein wenig in der Weltgeschichte herum, als Ausgleich und Hobby. Lesen tut Er meistens Fach und Sachbücher und ab und zu einen Roman. Aber ansonsten seinen Feedreader mit hunderten von Abos!

4 Kommentare

  1. Nun ich glaube, dass die theoretisch zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit nur einer von vielen Aspekten ist.

    So besitzt auch nicht jeder die technische Kompetenz, einen eigenen Server einzurichten, zu administrieren und gegebenenfalls gegen Attacken zu schützen. Ich selbst als Mensch mit Standard-Computerkenntnissen fühle mich teilweise wie ein Grundschüler, wenn ich mir vom Informatiker meines Vertrauens den Umgang mit meinem virtuellen Server erklären lasse. Und dabei ist für viele Leute schon die Einrichtung und Wartung eines selbstgehosteten WordPress-Blogs inklusive FTP-Nutzung, Plugin-Installation und Anpassung von Themes eine fast unüberwindbare Hürde – jedenfalls ist dies mein Eindruck, nachdem ich in den letzten Monaten mehreren Personen Hilfestellung geleistet habe.

    Zudem kommt es ja bei einem Host heute nicht mehr direkt auf die Festplattengröße oder Übertragungsgeschwindigkeit an, sondern eher noch auf die Wartung und Verlässlichkeit. Meinen Rechner in der Wohnung kann ich jederzeit mal abstellen, ein Server – jedenfalls für Internetseiten – wird ein Mal angestellt und läuft im besten Fall dann Jahre durch, bis er den Geist aufgibt und ausgetauscht wird. Dazu sind Serverräume besonders gesichert, verfügen über eine eigene Klimatisierung und oft über ein Notstromaggregat. Ich fange jetzt gar nicht an, über Stromkosten und Brandgefahr zu sprechen, weil im Gegensatz zu einem Rechenzentrum in der heimischen Wohnung halt nicht 24 Stunden am Tag jemand Dienst hat, der notfalls beherzt mit einem Feuerlöscher eingreifen kann.

    Sicherlich hast Du Recht, dass der eine oder andere sich zusätzlich zu Hause einen privaten Server hinstellen wird, aber ich kenne bereits jetzt Leute, die dies privat machen und zum einen ist dies dann eher Spielerei und zum anderen würden die auch keine kommerzielle Seite darauf hosten.

  2. Die wichtigsten Punkte hat der Optimist und Journalist schon genannt: Verfügbarkeit, Sicherheit und Stromkosten (!).

    Außerdem: Der krasse Preissturz im Webhosting in den letzten Jahren und die Masse der Anbieter werden den Preis für Speicherplatz und Domains weiter nach unten drücken; du bekommst ja heute schon 200 MB mit MySQL-Datenbank etc. für weniger als einen Euro im Monat. Der Trend geht also eindeutig zum 0-Euro-Hosting. Da spare ich mir den Stress eines lokalen Servers lieber. :-)

  3. Hi Ihr zwei,

    danke für die Kommentare. Ja Ihr habt Recht, es ist natürlich eine Heiden Arbeit das ganze. Joachim, du schreibst ja auch, dass sich einige davon nicht abhalten lassen werden.

  4. Also ich finde den Gedanken wunderbar!

    Ich werde es auf alle fälle so machen, zuhause einen Server laufen lassen, und werde bestimmt keine Probleme haben mit Verfügbarkeit, Sicherheit und Stromkosten. Mann müsste nur gut organisiert sein, das wars dann :) Also wer Ahnung von Server usw. hat der erfreut sich dem Ganzen :)

    Nachteil ist, das diese Maßnahme keinesfalls für Große Projekte geeignet ist, meiner Meinung nach.

    Gruß Proband

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